Zutaten
2 kg Weißkohl
40 g Salz (ca. 20 g pro kg Kohl)
1 TL Kümmel (optional)
1 TL Wacholderbeeren (optional, leicht angedrückt)
1 Lorbeerblatt (optional)
Hinweis: Auf dem Bild steht bei 10 kg Weißkohl nur 120 g Salz. Für eine sichere Fermentation empfiehlt sich jedoch etwa 2 % Salz, also 200 g Salz auf 10 kg Kohl.
Zubereitung
Den Weißkohl von den äußeren Blättern befreien und ein bis zwei schöne Blätter beiseitelegen. Den Strunk entfernen und den Kohl fein hobeln.
Den Kohl in eine große Schüssel geben, mit dem Salz vermengen und etwa 10 Minuten kräftig kneten, bis reichlich Saft austritt.
Nach Wunsch Kümmel, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt untermischen.
Den Kohl portionsweise fest in saubere Einmachgläser oder einen Gärtopf drücken. Dabei immer wieder kräftig andrücken, damit möglichst keine Luft eingeschlossen wird.
Der austretende Kohlsaft sollte den Kohl vollständig bedecken. Falls nötig, mit einer 2%igen Salzlake auffüllen (20 g Salz auf 1 Liter Wasser).
Mit einem zurückgelegten Kohlblatt abdecken und mit einem Fermentationsgewicht oder einem kleinen sauberen Glas beschweren, damit alles unter der Flüssigkeit bleibt.
Das Glas nur locker verschließen oder einen Fermentationsdeckel verwenden, damit entstehende Gase entweichen können.
Das Sauerkraut 5–7 Tage bei Zimmertemperatur (18–22 °C) fermentieren. Danach probieren. Für einen intensiveren Geschmack weitere 1–3 Wochen an einem kühleren Ort reifen lassen.
Sobald der gewünschte Säuregrad erreicht ist, fest verschließen und im Kühlschrank oder Keller lagern.
Tipps
Der Kohl muss während der gesamten Fermentation vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein.
Sauber arbeiten, um eine erfolgreiche Fermentation zu gewährleisten.
Kümmel macht das Sauerkraut bekömmlicher und sorgt für das typische Aroma.
Im Kühlschrank hält sich selbstgemachtes Sauerkraut mehrere Monate.
Guten Appetit
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